Ob Rundreisen auf eigene Faust oder geführte Touren, unterwegs mit dem Wohnmobil oder Camper, Tagesausflüge, Erlebnisreisen, 4x4, Safaris oder Reisebausteine...oder darf es auch eine Reise mit einem der luxuriösesten Züge der Welt sein ? Auch kombinierte Rundreisen sind in unserem Angebot. Erleben Sie Südafrika und seine Nachbarländer.
.......Südafrika....Namibia....Botswana....Simbabwe.....Kenia....Mosambik......
SÜDAFRIKA
Das Zentralplateau liegt in einer Höhe zwischen 900 und 2.000 Metern. Die Drakensberge durchziehen das Land vom Nordosten bis in die Enklave Lesotho im Südosten, wo sie mit dem Thabana Ntlenyana ihren höchsten Punkt (3.482 m über NN) erreichen. Höchster Berg Südafrikas ist der Njesuthi mit 3.446 m.
Nordwestlich von Bloemfontein erstreckt sich die Kalahari Wüste durch Botswana bis nach Namibia hinein. Am Kaap Agulhas, der äußersten Südspitze des Kontinents, treffen sich Atlantik und Indischer Ozean, westlich davon ist das Kap der Guten Hoffnung (Cape of Good Hope oder Kaap van die goeie Hoop).
Der Großteil der Flüsse
Südafrikas entspringen in den Drakensbergen und fließen nach Osten in Richtung Indischer Ozean. Der längste Fluss, der Oranje, mit einer Länge von 1.860 km entspringt auch in den Drakensbergen, fließt aber nach Westen und mündet in den Atlantischen Ozean. Die Augrabiesfälle (Aukoerebis, "Ort des Großen Lärms") des Oranje im Nordwesten des Gordoniadistriktes wurden 1778 von Hendrik Wikar entdeckt, haben eine Breite von ca. 3 km und sind 190 m hoch, davon 146 m im freien Fall. Der Hauptwasserfall ist ca. 150 m breit. Weitere wichtige Flüsse sind der Limpopo, der als Grenzfluss in Nordostrichtung nach ca. 1.600 km in den Indischen Ozean mündet und der Vaal (1.251 km), ein Nebenfluss des Oranje. Die Wasserstände dieser Flüsse schwanken sehr stark. Zu Südafrika gehören weiterhin die Prince-Edward-Inseln im südlichen Indischen Ozean.
Die beiden größten und wichtigsten Flughäfen des Landes liegen in
Johannesburg und
Kapstadt. Die staatliche südafrikanische Fluglinie South African Airways (SAA) bietet internationale Verbindungen von und zu diesen beiden Flughäfen. Auch andere große internationale Fluggesellschaften wie Lufthansa, British Airways, Iberia, Air France oder KLM fliegen täglich nach Johannesburg oder Kapstadt. Für Inlandsflüge in
Südafrika oder Flüge in afrikanische Nachbarstaaten bestehen viele Angebote von SAA, Comair, Nationwide, Kulula.com, 1Time oder Air Namibia. Des Weiteren werden auch kleinere Flughäfen wie George, Durban, Port Elizabeth, East London, Pretoria, Lanzeria oder Bloemfontein angeflogen.
Seine territorialen Ansprüche in der Antarktis und auf die Walfischbucht in Namibia gab
Südafrika 1994 auf. Der Tourismus hat sich mittlerweile zu einem sehr wichtigen Wirtschaftsfaktor Südafrikas entwickelt.
Sehenswürdigkeiten sind u.a. Suncity, der Krüger-Nationalpark, der 3000 km lange Küstenstreifen,
Kapstadt mit dem
Tafelberg und
Johannesburg, bekannt auch für die Goldminen.
Home
NAMIBIA
Sehenswürdigkeiten und Bademöglichkeiten: Swakopmund, ein internationales Seebad am Atlantischen Ozean, ist das Zentrum der deutschstämmigen Bevölkerung. Das Klima ist relativ mild und die einzigartige Mischung aus deutschem Nordseebad, afrikanischer Bevölkerung und wüstenhafter Umgebung machen den Ort zu einem beliebten Erholungs- und Ausflugsziel vieler Namibier und Touristen. Sehenswert ist die 1911 gebaute Kirche und das Pfarrhaus im neubarocken Stil.
Ein weiterer sehenswerter Ort ist die Hafenstadt Lüderitz, viele Jugendstilbauten aus der wilhelminischen Zeit prägen das Stadtbild. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen das Görke-Haus, das Kapps-Hotel und die Felsenkirche mit dem dahinterliegenden Diamantenberg.
Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten
Namibias sind aber die Naturschönheiten. Die wohl schönste sind die Sanddünen von Sossusflei im Namib-Naukluft-Nationalpark. Die Dünen zählen zu den höchsten der Welt und erreichen Höhen von über 300 Metern. Charakteristisch ist das Farbenspiel welches vom Feuchtigkeitsgehalt und dem Stand der Sonne abhängig ist.
Einen Besuch wert ist auch der Etosha-Nationalpark, es ist der bedeutendste Nationalpark des Landes und eine besondere Attraktion. Der Etosha hat nach dem Serengeti-Nationalpark in Tansania die höchste Wildtierdichte ganz Afrikas und man kann bei einer Safari an den Wasserstellen Flamingos, Elefanten, Löwen, Zebras, Giraffen und Springböcke beobachten.
Für Geologen und Hobbyastronomen ist der Besuch des Hoba-Meteoriten ein muss. Er befindet sich auf der "Hoba"-Farm bei Grootfontein und ist der bisher größte gefundene Meteorit auf der Erde.
Sein Gewicht beträgt ca. 50 Tonnen und er schlug vor etwa 80.000 Jahren auf der Erde auf.
Religion: Mehr als 80% der Bevölkerung bekennen sich zum Christentum, darüber hinaus sind Naturreligionen stark verbreitet.
Große Städte und Übernachtungsmöglichkeiten: Windhoek, Rundu, Walfischbucht, Oshakati, Swakopmund, Katima Mulilo, Grootfontein und Okahandja.
Home
BOTSWANA
Anreise und Weiterreise: Direktverbindungen werden zur Zeit von Frankfurt (FRA), Zürich (ZRH) , Wien (VIE) sowie anderen größeren europäischen Flughäfen nur nach Johannesburg (JNB), Windhoek (WDH) oder nach Harare (HRE) von mehreren interkontinental operierenden Airlines wie z.B. der Lufthansa (LH) oder der South African Airways (SA) angeboten. Von Johannesburg z.B., geht es dann nach einem kurzen Umsteige-Stopp mit der nationalen Fluggesellschaft Air Botswana (BP) weiter nach Gaborone (GBE).
Die Air Botswana fliegt auch einige inländische Flughäfen an unter anderem auch Francistown (FRW), Kasane (BBK) und Maun (MUB). Zusätzlich können ab Gaborone und Maun Kleinflugzeuge oder Chartermaschinen gemietet werden. Viele private Fluggesellschaften bieten ihre Dienste an, unter anderem die Delta Air, Mack Air, Moremir Air Service, Northern Air, Sefonane, Okavango Helicopters und Kalahari Air Services.
Hauptstadt: Die Hauptstadt Gaborone liegt im Süden an der südafrikanischen Grenze und hat derzeit etwa 220.000 Einwohner. Zu den Sehenswürdigkeiten der kleinen und jungen Hauptstadt zählt vor allem das Nationalmuseum, dass zahlreiche Kunstgegenstände, insbesondere die der San-Kultur besitzt. Ebenfalls im gleichen Gebäude befindet sich auch die Nationalgalerie, in der moderne aber auch traditionelle afrikanische sowie einige europäische Kunstwerke ausgestellt sind. Lohnenswert ist auch ein Besuch der zahlreichen Märkte, wo man für einen Bruchteil der europäischen Preise Lederwaren, Keramik und handgewebte Stoffe erwerben kann. Unbedingt besuchen sollte man in Gaborone auch den nur kurz hinter der Stadtgrenze gelegenen Gaborone Game Reserve, wo es einige Antilopen und Nashörner zu sehen gibt.
Sehenswürdigkeiten: Botswanas Schätze sind die Nationalparks, die es in Hülle und Fülle gibt. Fast das ganze Land gehört den Tieren. Insgesamt leben in Botswana mehr als 80.000 Elefanten, allein im Chobe werden mehr als 50 % der gesamten Population vermutet. Die Jagd auf dieses große Säugetier ist in den letzten Jahren drastisch zurückgegangen, da in Botswana vor knapp 40 Jahren das größte Diamantenvorkommen der Erde entdeckt wurde und somit die Bevölkerung nicht mehr von der Jagd nach dem wertvollen Elfenbein abhängig ist. Viele dieser Naturschutzgebiete liegen in der Okavango-Region, einem unüberschaubaren Gebiet aus Kanälen und stillen Lagunen, dass durch Erdverschiebungen entstanden ist. Als guter Ausgangspunkt für den Besucher mehrerer Nationalparks im Okavango-Delta eignet sich die Stadt Maun, da sie vor allem zum Ende der Trockenzeit von Juni bis September täglich von Gaborone angeflogen wird. Der Vorteil der Safaris auf dem Okavango beruht auf das fast lautlose dahingleiten der Einbaumkanus. Während bei den meisten Safaris schon das von weitem hörende Motorengeräusch die Tiere in die Flucht treibt, können diese auf dem Fluss fast unbemerkt an ihrer Wassertränke beobachtet werden. Im 15.000 km² großen Delta haben mehr als 200 verschiedene, teils endemische Vogelarten sowie viele unzählige Wildtierarten wie z.B. Antilopen, Löwen, Leoparden, Geparden Warzenschweine, Giraffen, Hyänen, Flusspferde, Nashörner und Elefanten eine Heimat gefunden. Weitere nicht weniger interessante und einzigartige Naturschutzgebiete und Nationalparks Botswanas sind der Moremi, Savuti, Nxai Pan, Ngami, Mabuasehube, Kgalagadi, Sowa und Tshane.
Unbedingt besuchen sollte man auch das Gebiet von Tsodilo Hills im Norden der Kalahari-Wüste. Die nur 10 km² große Gegend zählt seit 2001 zum UNESCO-Weltkulturerbe und besitzt die höchste Konzentration an Felsmalereien auf der ganzen Welt. In den letzten 10.000 wurden mehr als 4.500 Zeichnungen in die Felsen geritzt um so der Nachwelt zu vermitteln, wie sich die Lebensbedingungen in der Gegend verändert haben. Für die lokale San-Bevölkerung ist der Platz heilig, da sich nach ihrem Glauben hier ihre Ahnen aufhalten.
Religion: Mit weit über 80% praktiziert die Mehrheit der Bevölkerung Ahnenverehrung und Naturreligionen. Die größte Minderheit stellen die Christen mit knapp 15 %, daneben gibt es zwei langsam wachsende muslimische und hinduistische Minderheiten.
Große Städte und Übernachtungsmöglichkeiten: Gaborone, Francistown, Molepole, Selibe-Phikwe, Maun und Serowe.
Home
SIMBABWE
Anreise und Weiterreise: Simbabwe besitzt mit Harare (HRE), Bulawayo (BUQ) und Victoria Falls (VFA) insgesamt drei internationale Flughäfen. Direktflüge nach Harare gibt es von vielen europäischen Flughäfen, wie z.B. ab Frankfurt (FRA) mit der Lufthansa (LH) über Johannesburg (JHB). Für Reisende, die sich schon in Afrika befinden oder auch gern Nachbarstaaten besuchen möchten offeriert die nationale Fluggesellschaft Air Zimbabwe (UM) gute Flugverbindungen, z.B. von/nach Nairobi (NBO ), Lusaka (LUN), Lubumbashi (FBM) oder Mauritius (MRU). Inlandsflüge nach Bulawayo und zu den Victoria Wasserfällen bietet die Airline ebenfalls an. Alle anderen Inlandsverbindungen wurden mittlerweile wegen der geringen Nachfrage eingestellt.
Hauptstadt: Harare, das frühere Salisbury ist mit etwa 1,6 Millionen Einwohner die größte Stadt und das Industrie- und Handelszentrum des Landes. Für die meisten Reisenden ist die Hauptstadt das erste Ziel ihrer Reise zu den wunderschönen Nationalparks, die überall im Land verstreut sind. Sehenswert sind in der modernen sehr europäisch aussehenden Großstadt unter anderem die zahlreichen Museen und Galerien, die zahlreiche Exponate der schwarzafrikanischen Kunstszene ausstellen, der Botanische Garten, der Mbare Markt, wo man günstig Edelsteine erwerben kann sowie der Harare Gardens, der größte Park der Stadt, in dem jedes Wochenende viele Künstlergruppen Theateraufführungen und Konzerte anbieten und in dem sich auch in einem kleinen künstlich angelegten Regenwald auch ein Miniaturmodell der Victoriawasserfälle befindet. Einen guten Überblick auf das hektische bunte Treiben in der Hauptstadt bekommt man von dem im Südwesten der Stadt gelegenen Granithügel Kopje, von dessen Gipfel man die atemberaubende Skyline Harares bewundern kann. Weitere Sehenswürdigkeiten außerhalb des Stadtgebietes sind unter anderem der Robert McIlwaine Recreational Park. Er liegt ungefähr 30 Kilometer westlich von Harare, auf der Hauptstraße zur Stadt Selous im "Great Dyke" und beherbergt den bekannten Chivero-See, der auch etwa 50 % der Parkfläche einnimmt und für die Trinkwasserversorgung der Hauptstadt verantwortlich ist. Der Park ist auch das wichtigste Vogelschutzgebiet Simbabwes, insgesamt werden in ihm mehr als 400 verschiedene Vogelarten gezählt.
Sehenswürdigkeiten: Nationalparks und Naturschutzreservate: Simbabwe besitzt zahlreiche Gebiete, die im Laufe der letzten Jahrzehnte zu Nationalparks erklärt wurden, die höchsten Wasserfälle der Erde, diverse Safarigebiete, archäologische Ausgrabungsstätten und wunderschöne atemberaubende Landschaften, kurz gesagt das Land bietet so viele touristische Höhepunkte das wahrscheinlich ein Besuch dieses großartigen afrikanischen Landes nicht ausreicht. Allein die Nationalpark und Naturreservate bedecken mehr als 14 % des gesamten Staatsgebietes.
Ein lohnenswertes Reiseziel ist die im Südwesten Simbabwes gelegene und zweitgrößte Stadt Bulawayo. Prägend für das Stadtbild sind vor allem die breiten von Bäumen flankierten Alleen und die kolonialen viktorianischen Häuserfronten. Sehenswerte Attraktionen Bulawayos sind unter anderem das 1964 eröffnete Naturkundemuseum, das die größte Säugertiersammlung ganz Afrikas besitzt, das nationale Eisenbahnmuseum und die in der Nähe der Stadt liegenden Khami-Ruinen aus dem 15. Jahrhundert. Die Ruinen sind die Überreste eines mächtigen Handelszentrums des damals sehr mächtigen Rosvi-Volkes.
Die neben den Victoria-Wasserfällen bekannteste Attraktion des Landes ist "Great Zimbabwe", eine vom 12. bis zum 15. Jahrhundert, wichtige Stadt im Süden des Landes, die mittlerweile unter dem Schutz der UNESCO steht und heute von der Stadt Masvingo aus mit dem Bus gut zu erreichen ist. Great Zimbabwe war damals das Zentrum eines großen Reiches der Munhumutapa-Volkes, das ein Gebiet regierte, welches das heutige Simbabwe und Teile Mosambiks mit einschloss. Die übriggebliebenen Festungsmauern dieses imposanten Bauwerkes sind neben den bekannten Pyramiden von Gizeh der größte Steinbau Afrikas und zugleich der Namensgeber des jetzigen Staates. Insgesamt bedecken die noch erhaltenen Ruinen eine 7 km² große und in sich dreimal unterteilende Fläche. Besonders beeindruckend ist die ohne Mörtel erbaute Granitstein-Bergfestung sowie diverse Monolithen, die wahrscheinlich zu astronomischen Zwecken gedient haben. Dieses monumentale Bauwerk wird seit Jahrhunderten auch von zahlreichen Geschichten und Legenden begleitet. Unter anderem wurde auch schon behauptet, das die Phönizier diesen Ort gegründet haben sollten, was bisher wissenschaftlich nicht erwiesen wurde, da in den letzten Jahrhunderten zahlreiche Schatzräuber viele wichtige Spuren vernichtet haben und somit eine detaillierte archäologische Auswertung nicht mehr möglich ist. Nicht versäumen sollte man auch dem nahe gelegenen Gonarezhou-Nationalpark zu besuchen. Der Park gehört zum länderübergreifenden Great Limpopo Transfrontier Park, der noch weitere Landesteile Südafrikas und Mosambiks mit einschließt und vor allem wegen seiner hohen Zahl an seltenen Tierarten bekannt ist.
Nationalparks: Erstes und wahrscheinlich zweitwichtigstes Reiseziel der meisten Besucher sind die zahlreichen Nationalparks des Landes. Im Nordosten liegt z.B. der 2.196 km²
Mana-Pools Nationalpark an den Ufern des Sambesis. Er ist der einzige Nationalpark Simbabwes, der ab 6 Uhr morgens für 12 Stunden überall frei zugänglich ist, d. h. es ist möglich sich den Park ohne eine sachkundige und manchmal nervige Begleitung anzuschauen. Das Wort Mana bedeutet in der Bantu-Sprache die Zahl Vier und bezieht sich auf die vier großen Seen, die in dem Park liegen. Alle vier Seen sind besonders zur Mittagszeit eine beliebte Tränke der zahlreichen Wildtiere. Zu bestaunen gibt es Krokodile, Flusspferde, Zebras, Antilopen, Elefanten, Nashörner, Büffel und an den Uferregionen zahlreiche verschiedene bunte Vögel. Der Park ist während der Regenzeit während der schlecht befahren Straßen zwischen November und März geschlossen.
Im Westen Simbabwes befindet sich seit 1929 der 14.620 km² große
Hwange-Nationapark. Es ist das größte Tierschutzreservat des Landes und besitzt einen einmaligen Artenreichtum. Hier befindet sich eines der letzten großen Elefantenreservate der Erde. Besonders zum Ende der Trockenzeit Anfang Oktober kann man an den Wasserstellen zahlreiche Elefantenherden bei ihrer täglichen Badeprozedur von einigen Hochständen gut beobachten. Darüber hinaus besitzt der Hwange neben den üblichen Wildtieren, auch eine große Population an verschiedenen Primatenarten, unter anderem auch sehr viele Paviane.
In der Nähe der Stadt Bulawayo liegt der
Matobo Nationalpark im Matabeleland, er ist der älteste und meistbesuchteste des Landes. Besonders beeindruckend sind im 3.100 km² großen Matobo vor allem die imposanten Felsformationen, die auch von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden sind. Hier lebte bis vor etwa 1.000 Jahren das kriegerische Buschvolk der San, das zahlreiche Felsmalereien in die 200 Millionen Jahre alten Granitfelsen für die Nachwelt hinterlassen hat. Interessant ist besonders eine Felsspalte, in der sich der Regenschrein der Ndebele befindet und wo heute immer noch der Stamm der Mwali in der Dürrezeit um Regen betet. Beobachten kann man außerdem im Matobo diverse afrikanische Wildtierarten wie z.b. Antilopen, schwarze und weiße Nashörner, diverse Großkatzen, Zebras und sechs verschiedene Adlerarten.
Erwähnenswert sind auch die grandiosen Naturschutzgebiete Simbabwes. Besonders sehenswert ist dabei das 500 km² große Naturschutzreservat von
Mavuradonha das ca. 230 Kilometer nördlich von Harare liegt. Obwohl viele Wandermarkierungen nicht oder schwer zu erkennen sind und sich das Wandern somit manchmal zu einem echten Abenteuer entwickelt, gehört das Reservat trotzdem zu den besten Wanderregionen des Landes. Wer sich nicht traut alleine die wunderbare raue Gebirgslandschaft zu erkunden hat auch die Möglichkeit an einwöchigen Pferdesafaris das Mavuradonha zu entdecken.
Ein weiteres Augenmerk gilt dem Chipinge District in den Eastern Highlands. Die Attraktion ist der
Chirinda Forest, ein ca. 10 km² tropisches Regenwaldgebiet, welches das südlichste des afrikanischen Kontinents ist. Hier liegt auf einem Wanderpfad der "Big-Tree Way" heißt, der wohl höchste Baum des Landes. Der rote Mahagoni-Baum ist mehr als 1000 Jahre alt, 67 Meter hoch und besitzt einen Umfang von knapp 16 Metern. Erreichen kann man das Regenwaldgebiet, das in der Nähe des Dorfes Mount Silinda liegt, mit einer regelmäßig verkehrenden Busverbindung, die zwischen Mount Silinda und dem 32 Kilometer entfernten Stadt Chilinge hin und her pendelt.
Highlight: Die größte Attraktion Simbabwes sind zweifellos die majestätischen Viktoria-Wasserfälle im Mosi-Oa-Tunya Nationalpark an der Grenze zu Sambia. Die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten etwa 2 Kilometer breiten und110 Meter tief in eine Schlucht stürzenden Wasserfälle gehören zu den schönsten Naturschönheiten der Erde und sind Simbabwes wichtigster Beitrag zum Weltnaturerbe, den es zu erhalten gilt. Insgesamt fallen pro Minute etwa 100 Million Liter Wasser in die tiefe Schlucht. Die Gischt die ca. 350 Meter hochgesprüht wird ist sogar in einer 30 Kilometer weiten Entfernung gut sichtbar. Wer nach der völlig touristisch überlaufenden Stadt Viktoria Falls durch den Regenwald zu den abgeschotteten Wasserfällen gelangt erlebt ein unvergessliches Naturerlebnis was seines gleichen sucht und sich höchstens mit den Niagara- oder Igacu-Wasserfällen messen kann. Besonders sehenswert sind die Wasserfälle in den Vollmondnächten, wo der Park auch über die normale Öffnungszeit hinaus für die Besucher geöffnet ist. Gerade für erlebnishungrige Menschen bieten viele lokale Reiseveranstalter diverse Möglichkeiten, sich dieses einmalige monumentale Naturschauspiel mit einem Rundflug, einem Fallschirmsprung oder mit dem weltweit tiefsten Bungee-Sprung krönen zu lassen. Zur Zeit darf man auch ohne große Formalitäten die Grenze nach Sambia überqueren und sich auch von dort die Fälle anschauen. Sehenswert sind auch die zahlreichen Wildtiere des Nationalparks. Das Wildtiergebiet befindet sich am Oberlauf des Sambesis, ungefähr 12 Kilometer stromaufwärts und beherbergt unter anderem Antilopen, Zebras, Elefanten, Nashörner und Giraffen.
Religion: Etwa die Hälfte der Bevölkerung bekennt sich zum christlichen Glauben, wobei traditionell afrikanische Glaubenseinflüsse wie z.B. die Ahnenverehrung mitbestimmend sind. Die anderen Hälfte der Bevölkerung ist entweder christlich oder bekennt sich generell zum animistischen Glauben, ferner gibt es in Simbabwe eine verschwindende kleine Minderheit unter einem Prozent an Muslimen und Juden.
Große Städte und Übernachtungsmöglichkeiten: Harare, Bulawayo, Chitungwiza, Mutare, Gweru, Epworth und Kwekwe.
Home
KENIA
Anreise und Weiterreise: Kenia ist vor allem gut ab Amsterdam (AMS) oder ab London (LHR) mit der Kenya Airways (KQ) zu erreichen. Des Weiteren bieten aber auch die Swiss International (LX) ab Zürich (ZRH) sowie die Air France (AF) ab Paris (CDG) gute Flugverbindungen an.
Für Flüge innerhalb Kenias, etwa zu den Nationalparks ist die Air Kenya (QP) eine gute Wahl, da sie Mombasa (MBA) und Nairobi (NBO) mit vielen lokalen Flughäfen verbindet.
Hauptstadt: Nairobi ist die Hauptstadt Kenias und hat im gesamten Ballungsraum ca.3 Millionen Einwohner. Die Stadt liegt am Fluss Athi und zählt zu den höchstgelegenen Hauptstädten Afrikas. Zu den Sehenswürdigkeiten zählt das Nationalmuseum, das eine umfangreiche Sammlung der afrikanischen Frühgeschichte sein Eigen nennt sowie das Eisenbahnmuseum. Die größte Attraktion Nairobis ist aber zweifellos der Städtische Tierpark. Er liegt ca. 8 Kilometer außerhalb des Stadtzentrums und beherbergt mehr als 80 verschiedene Säugetierarten und über 500 Vogelarten.
Sehenswürdigkeiten und Bademöglichkeiten: Mombasa ist die zweitgrößte Stadt Kenias und liegt 500 km von Nairobi entfernt. Die Stadt liegt an der Ostküste und besitzt den größten Hafen Afrikas. Über mehrere Jahrhunderte war die Stadt eine Hochburg der Moslems bis im Jahr 1505 die Portugiesen die Macht übernahmen. Die islamisch geprägte Altstadt mit ihren engen Gassen glänzt mit kunstvoll geschnitzten Ladenfronten und Balkonen und die Hauptattraktion ist das vor der Hafeneinfahrt beherrschende Fort Jesus welches 1593 von den Portugiesen erbaut worden ist. Das Fort ist eine Mischung aus italienischen, portugiesischen und arabischen Elementen und beherbergt heute ein Museum.
Der älteste Urlaubsort Kenias, Malindi, liegt 120 km nördlich von Mombasa. Entlang der schönen Küste liegen die Wasserschutzgebiete, in denen man von einem Glasbodenboot aus die paradiesische Unterwasserwelt der Koralleriffe beobachten kann.
Die 42 gut ausgebauten Nationalparks sind weltberühmt für die Tier- und Pflanzenwelt und neben dem Badetourismus die größte Devisenquelle des Landes. Der größte Nationalpark ist der Tsavo, der sich in East- und West-Tsavo gliedert. Er ist die meiste Zeit im Jahr staubtrocken und verdorrt. Der östliche Teil besteht aus kilometerweiter trockener Dornbuschsavanne und wird vom Yatta Plateau, dem längsten Lavafluss der Welt dominiert. Auf organisierten Safaris kann man hier Nashörner, Büffel, Löwen, Leoparden und die berühmten roten Elefanten entdecken. Der Tsavo-West ist wesentlich beeindruckender, er besteht aus mehreren Vulkanbergen die wunderschöne Aussichten auf die Landschaft bieten. Eine Attraktion sind die Mzima Springs, wo kristallklares Wasser durch das poröse Vulkangestein austritt.
Sehr schön ist auch der Amboseli Nationalpark, südlich von Nairobi. Der größte Teil des Parks besteht aus einem trockenen Flussbett mit zartem Grasland und ist wahrscheinlich das beste Wildtiergebiet um Elefanten von nahem zu beobachten. Das ungestörte Baden und Fressen der Elefanten im Sumpfgebiet ist für viele der Höhepunkt einer Safari.
Highlight: Der bekannteste und schönste Nationalpark ist zweifellos der Massai Mara. Er ist nur sechs Fahrstunden von Nairobi entfernt und der meistbesuchte Wildtierpark Kenias. Er ist die nördliche Fortsetzung des Serengeti National Parks und nur wenige Besucher Kenias lassen es sich entgehen, wenigstens einen Teil des weiten offenen Graslands zu durchstreifen. Hier findet man, bedingt durch die Herdenwanderung, besonders in den Sommermonaten ein großen Artenreichtum, bei denen der gesamte Horizont mit unzähligen Gnus, Zebras, Antilopen und Büffeln übersät ist.
Religion: Protestanten und Katholiken bilden zusammen knapp 80 % und stellen somit die größte Glaubensgemeinschaft des Landes, daneben gibt es noch eine große Minderheit von über 15 % Gläubiger verschiedener Natureligionen sowie eine kleine Minderheit an Juden und Hindus.
Große Städte und Übernachtungsmöglichkeiten: Die größten Städte sind Nairobi, Mombasa, Kisumu Malindi, Nakuru Lamu, Marsabit.
Home
MOSAMBIK
Anreise und Weiterreise: Gute Linienflugverbindungen nach Mosambik bieten ab Europa fast alle nationalen Fluggesellschaften an, unter anderem auch die Lufthansa (LH) ab Frankfurt (FRA) und die British Airways ab London (LHR). Fast alle fliegen dabei in Kooperation mit der South African Airways (SA) über Johannesburg (JNB) nach Maputo (MPM). Die Inlandsflüge in Mosambik unter anderem nach Inhambane (INH), Beira (BEW), Quelimane (UEL), Tete (TET), Nampula (APL) oder Pemba (POL) werden von der nationalen Fluggesellschaft LAM (TM) durchgeführt.
Hauptstadt: Maputo ist die Hauptstadt des ostafrikanischen Landes und hat ca. 1,4 Millionen Einwohner. Der Ort liegt an der Delagoa-Bucht am Indischen Ozean und ist das wirtschaftliche Zentrum Mosambiks. Zu den bedeutenden Sehenswürdigkeiten zählt die alte portugiesische Festung aus dem Jahr 1787, das Naturkundemuseum, der botanische Garten " Jardin Tunduro" und der vom Stararchitekten Gustave Eiffel entworfene Hauptbahnhof. Hauptanziehungspunkt für die Touristen sind aber vor allem die feinsandigen langen Strände, die vor der Stadt liegen. Sehenswert sind auch die im Süden gelegenen Ilhas de Bazaruto, die Inseln sind aufgrund der artenreichen Fisch- und Korallenbestände ein Geheimtipp für Sporttaucher und besitzen teilweise bis zu 60 Meter hohe Sanddünen.
Sehenswürdigkeiten und Bademöglichkeiten: Die Hafenstadt Beira ist die zweitgrößte Stadt Mosambiks und hat etwa 600.000 Einwohner. Die moderne Hafenstadt ist der wichtigste Umschlagsplatz für Zentralafrika und die internationale Schifffahrt. Zu den Sehenswürdigkeiten zählt die alte Kathedrale die am Anfang des letzten Jahrhunderts aus Steinen der alten Festung San Gaetano gebaut worden ist. Die Steine wurden zwischen 1505 und 1512 aus Portugal importiert und die Festung war eines der ersten großen europäischen Gebäude auf dem schwarzafrikanischen Kontinent. Beira ist auch ein gern besuchter Badeort für Touristen aus Zimbabwe, besonders beliebt ist vor allem der Makuti Beach und die nördlich von Beira gelegenen Santa Carolina und Zalala Inseln.
Die Insel Ilha de Moçambique, die auch der Namensgeber des Staates ist, besteht aus Korallen und ist nur durch eine wenige Kilometer breite Meeresstraße vom Festland getrennt. Die gleichnamige Stadt auf der 1,5 km² großen Insel gehört aufgrund ihrer Kolonialbauten heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Ein sehr schönes Ausflugsziel ist der Malawie-See, den sich Mosambik mit Tansania und Malawi teilt. Der drittgrößte See Afrikas ist vor allem wegen seines Fischreichtums und des kristallklaren Wassers bekannt. Zur Tierbeobachtung empfiehlt sich ein Besuch des Gorongosa Nationalparks der von Anfang Mai bis Ende Oktober geöffnet ist und der Maputo-Elefantenpark, der am rechten Ufer des Maputo-Flusses liegt.
Religion: Der größte Teil der Bevölkerung gehört zum Volk der Bantu an und praktiziert Naturreligionen. Die Katholiken stellen mit ca. 35% die größte Minderheit an Gläubigen im Land, daneben gibt es noch ca. 20 % Muslime.
Große Städte und Übernachtungsmöglichkeiten: Maputo, Matol, Beira, Nampula, Chimoio, Nacala, Quelimane, Mocuba, Tete und Xai-Xai.
Home
Sambia
Einreise
Gültiger Schweizerpass, mit Visum. Rück- oder Weiterreiseticket sowie Nachweis ausreichender Geldmittel für den Aufenthalt und ordnungsgemässe Einreisepapiere für das nächste Reiseziel.
Für einen Aufenthalt, der 7 Tage nicht überschreitet, Touristenvisa bei der Einreise oder einer diplomatischen Vertretung erhältlich. Voraussetzung: Nachweis eines touristischen Arrangements für den Aufenthalt.
Flughafengebühr: Inlandflüge 8 USD, internationale Flüge 25 USD.
Flughafen
Lusaka International (LUN) 25 km / Taxi
Nationalparks
Südluangwa-Nationalpark - Nordluangwa-Nationalpark - Luambe-Park - Lukusuzi National Park - Nyika - Nsumbu-Nationalpark - Mweru-Wantipa-See mit Mweru Wantipa Nationalpark - Lusenga Plain National Park - Bangweulusümpfe - Kasanka-Nationalpark - Lavushi-Manda-Park - Isangano-Park - Kafue-Nationalpark - Lochinvar-Nationalpark - Blaue-Lagune-Nationalpark - Liuwa-Auen - West Lunga National Park - Sioma-Ngweizi-Nationalpark - Mosi-oa-Tunya - Unterer-Zambesi-Nationalpark
Wasserfälle
Sambia liegt auf einem über tausend Meter hohen Plateau, das von tiefen Tälern und Senken umgeben ist. Deshalb gibt es zahllose spektakuläre Wasserfälle im Land, von denen die Victoriafälle des Sambesi die berühmtesten sind. Von den weiteren Fällen sind die des Flusses Kalungwishi im Norden hervorzuheben. Er bietet mit den Lumangwe-Fälle, Chimpepefälle, Kabwelumafälle, Kundabwikufälle und Mumbulumafälle eine beeindruckende Serie, die durch die Kapumafälle, die Lupupafälle und die Pulefälle an seinen Nebenflüssen ergänzt wird. Auch der Luapula hat mit den Mambilimafällen und den fast unzugänglichen Mambatutafällen einzigartige Weißwasserschnellen mit großem Gefälle. Am Tanganyikasee stürzen die Kalambo-Fälle und die Lunzuafälle über 200 Meter in die Tiefe. Nahe dabei liegen die fast unbekannten Sanzyefälle. Neben diesen außerordentlichen Naturschauspielen gibt es ein ganze Reihe von eher lieblichen Wasserfällen wie die Senkelefälle, Chusa-Fälle und Namundelafälle des Flusses Mansha zwischen Mpika und Kasama. In dieser Gegend liegen auch die Chishimba-Fälle, Mutinondo-Wildnisfälle und Lwitikilafälle. Weiter südlich finden sich die Kundalilafälle.
Seen und Sümpfe
Sambia hat vier verschiedene Seen- und Sumpfgebiete. Der Karibastausee des Sambesi liegt im Süden. Das System des Kafue mit den Lukangasümpfe, dem Itezhitezhistausee und der Kafuestausee prägt Zentralsambia südlich des Copperbelt. Das Bangweulubassin mit dem Bangweulusee und den ihn umgebenden Bangweulusümpfen breitet sich nördlich des Copperbelt aus. Ganz im Norden in den geologischen Brüchen liegen im Rifttal der Tanganyikasee und in der Senke hinter dem Bangweulublock mit den Mporokosobergen der Mwerusee sowie der Mweru-Wantipa-See.
Flüsse
Sambia wird durch zwei Flusssysteme geprägt: Dem Einzugsgebiet des Sambesi nach Süden und dem des Kongo nach Norden. Beide Einzugsgebiete sind grenzüberschreitend und von kontinentaler Bedeutung. Das System des Sambesi teilt sich in den Oberlauf mit den Nebenflüssen Cuando, Lungwebungu, Luanginga von Angola her, Kabompo mit Westlicher Lunga, Luena, Lufupa von Osten, und Mittellauf mit den Nebenflüssen Kafue mit Lunga und Lusiwishi sowie Chongwe und schließlich dem Luangwa mit seinen Nebenflüssen Mansha, Lunsemfwa, Lukusashi, Mulingushi. Das Teilsystem des Kongo in Sambia ist der Chambeshi, der wie zahlreiche kleinere Flüsse ins Bangweulubassin fließt und dieses als Luapula verlässt, um in den Mwerusee zu münden, zu dem von den Mporokosobergen auch der Kalungwishi kommt.
Bevölkerung
Sambias Bevölkerung besteht aus etwa 72 bantusprachigen ethnischen Gruppen, aber 90% gehören zu acht ethnolinguistischen Gruppen: Bemba, Luba, Nyanja-Chewa, Tonga, Lunda, Luvale, Kaonde und Lozi. Die meisten anderen Gruppen sind sehr klein.
Verkehrssprachen sind Englisch und (vor allem im Norden, Osten und in der Landesmitte) als lingua francaBemba und im Westen Rotse. Weitere Sprachen sind ChiTonga (1,38 Mio. Sprecher) und Chichewa.
Überwiegende Religionsgruppe ist das Christentum in vielen, auf unterschiedliche Missionstätigkeit zurück gehenden Denominationen (ca. 50 %; davon 27% Protestanten, 26,3% katholisch (siehe http://www.nationmaster.com/country/za-zambia/rel-religion). Daneben bestehen zu 24-49% Naturreligionen in Sambia. Es gib auch Hindus und 1,1% Muslime (überwiegend sunnitisch, wachsender Einfluss des Islam im Norden und Osten).
Sambia gehört zu den Ländern mit der höchsten HIV-Infektionsrate. Dies erklärt den starken Rückgang der Lebenserwartung in den letzten fünfzehn Jahren von 60 (im Jahr 1990) auf inzwischen nur noch 32 Jahre. Im Jahr 2006 gab es 750.000 AIDS-Waisen in Sambia. Für das Jahr 2015 wird mit einer Million Waisen gerechnet, was 20 Prozent der Kinder im Land entspräche. Die meisten der Waisen werden keine formale Schulausbildung erhalten. Sechs Prozent leben auf der Straße, UNICEF spricht von zehn Prozent. Nur ein Prozent findet Platz in einem Waisenhaus.
Allgemeines
Landwirtschaft und Kupfer- und Cobaltbergbau und -verhüttung im Copperbelt, einem Bergwerksdistrikt im Norden, mit großen Städten wie Kitwe, Ndola, Mufulira usw. sind die tragenden Sektoren der Wirtschaft in Sambia. In Kabwe (im zentralen Sambia) wird auch Zinn- und Bleibergbau betrieben. Dienstleistungen und Industrie sind noch unterentwickelt. Trotz aller wirtschaftlicher Anstrengungen zählt Sambia nach wie vor zu den ärmsten Ländern der Welt: noch 2003 belief sich der Anteil der Bevölkerung mit weniger als 1 US-Dollar pro Tag auf 64% (siehe auch: Tabelle: Die höchste Armut weltweit).
80% der Bevölkerung sind in der Landwirtschaft beschäftigt, weitere 14% im Bergbau. Die Kupferindustrie ist eine der Hauptquellen des Bruttoinlandsproduktes und der Staatseinnahmen. Kupfer und Kobalt steuern mehr als 75% (1997) der zambischen Exporteinnahmen bei, während weitere 3% durch andere Bergbauprodukte wie Blei, Zink oder Edelsteine erwirtschaftet werden. Durch die starke Bedeutung des Kupferbergbaus wurde Sambia in den letzten Jahren stark durch die Probleme dieses Sektors getroffen. So ging die Kupferproduktion von 755.000 t im Jahr 1969 bis auf 260.000 t (1999) zurück, was einem Weltmarktanteil von 2,1 % entsprach und Zambia 1999 auf Platz zwölf der kupferproduzierenden Länder stellte. Bedingt durch die steigenden Kupferpreise konnte die Produktion im Jahre 2005 wieder auf 550.000 t gesteigert werden. In der Bergbauindustrie Sambias sind zur Zeit etwa 37.000 Menschen beschäftigt. Damit ist die Kupferindustrie der wichtigste private Arbeitgeber.
Seit 1976 ist Sambia mit dem Hafen Dar-es-Salaam in Tansania durch die Tanzania-Zambia Railway (TAZARA), den Tanzam Highway und eine Ölpipeline verbunden.
Sambia hat erstklassiges Agrarland, aber nur 10% davon werden genutzt. Über Jahrzehnte hinweg wurden Agrarinvestitionen nur in den Maisanbau gesteckt, was eine sinnvolle Diversifizierung und somit die Verbreitung von Kenntnissen in Anbaumethoden sowie in Vermarktung und Verarbeitung anderer Agrarprodukte wie Kaffee oder Baumwolle faktisch verhinderte. Saatgut, Kunstdünger, Transport dienten dem Staat nur als Grundlage für Interventionen im Sinne seiner Ziele.
Mit dem Fall des Kupferpreises ab den 1970er Jahren geriet das Land in eine wirtschaftliche Krise. Es gab keinen weiteren wirtschaftstragenden Sektor mehr. Es folgten Importkontrollen. Der Staat achtete darauf, dass die sambische Agrarproduktion nur im Inland vermarktet wurde und blockierte so eine Agrarerzeugung für den Weltmarkt.
Ab 1991 erzwangen IMF und Weltbank etliche Reformen, darunter die Privatisierung nicht nur der Kupferproduktion, sondern auch der Zulieferer für die Agrarwirtschaft. Trotzdem ist bis heute der staatliche Einfluss bei der Verteilung von Saaten und Kunstdünger überall präsent. Der Umschwung von einer Kommandowirtschaft zu einer Marktwirtschaft ist noch lange nicht vollzogen.
Die Privatisierung hat nicht nur gute Früchte getragen, denn die staatlichen Agenturen wurden nur für lukrative Gegenden verkauft und brachen zu anderen Teilen einfach weg. Schwache Regionen, vor allem schwer erreichbare, standen plötzlich ohne jede Versorgung da. Im Bangweulubassin und in den oberen Sambesiprovinzen hat das zur Verarmung geführt. Zudem wurden Preisschwankungen prinzipiell zu Lasten der Bauern genutzt. Dazu kamen eine hohe Inflation der Landeswährung Kwacha' und demgemäß hohe Kreditzinsen. Die Regierung wiederum achtet auch heute nur auf die Maisproduktion und übt sich in allen anderen Bereichen im laisser faire. Das treibt die Entwicklung nicht voran.
Home
Rundreisen Südafrika
|
DAS BESTE VON KAPSTADT
|
| Stadtzentrum von Kapstadt, Cable Car auf den Tafelberg, viele gut angelegte Wanderwege laden Sie zum Wandern ein, Castel of Good Hope.
|
 |
DAS BESTE VON KAPSTADT (STANDARD)
|
| Kap der Guten Hoffnung, Tafelberg mit dem Cable Car, Stadtrundfahrt durch Kapstadt, Besuch eines Weinanbaugebiets, Robben Island.
|
 |
DAS BESTE VON KAPSTADT (ECONOMY)
|
| Kap der Guten Hoffnung, Tafelberg, Besuch mehrerer Weinanbaugebiete, Ausflug zum weltbekannten Botanischen Garten Kirstenbosch....
|
|
DAS BESTE VON KAPSTADT (DELUX)
|
| Kap der Guten Hoffnung und seiner grossen Seelöwenkolonie, Fahrt mit der Cable Car...geniessen Sie die Aussicht vom Hausberg Kapstadt's
|
|
EIN HAUCH VON SÜDAFRIKA
|
| Cape Peninsular Nature Reserve, mit seiner einzigartigen Tierwelt an der False Bay, Kap der Guten Hoffnung, Tafelberg.
|
 |
ABENTEUER & KÜSTENZAUBER
|
| Kap der Guten Hoffnung, der Blick über Kapstadt vom Tafelberg, Robben Island, wo Mandela 27 Jahre verbracht hat.
|
|
SÜDAFRIKA HAUTNAH
|
| Kap der Guten Hoffnung, Fahrt auf den Tafelberg, Transfer zum Krüger Park, Nachtsafari im Park, Sun City Resort im Zentrum eines alten Vulkans.
|
|
WUNDER VON SÜDAFRIKA
|
| Beste Möglichkeit, Wale zu beobachten (je nach Saison), für starke Nerven: Haitauchen....
|
|
SÜDAFRIKA - EXPLORER
|
| Swasiland - Zululand, Krüger Park - Entdecken Sie Südafrika mit seiner Tierwelt auf einer 12-tägigen Rundreise.
|
|
BÜFFEL - SAFARI
|
| Büffel - Pirsch im Krüger Nationalpark, Swasiland - das unbekannte Königreich,Blyde River Canyon,Zululand...Erlebnis pur im zentralen Südafrika.
|
|
RUNDREISE AB JOHANNESBURG (16 TAGE)
|
| Swasiland - das unbekannte Königreich, Zululand,Kapstadt, Safari im Krüger Nationalpark, Durban, Plettenberg....eine Rundreise im Herzen von Südafrika.
|
|
GARDEN ROUTE TOUR
|
| Kapstadt, Oudtshorn,..geniessen Sie die herrliche Umgebung bei Knysna, Kariega Game Reserve.
|
|
KAPSTADT,WO SICH ZWEI OZEANE TREFFEN
|
| Kapstadt am Kap der Guten Hoffnung, Pinguin-Kolonie bei Simonstown,Knysna – Kariega Game Reserve...oder lieber tauchen mit Haien?
|
|
AM ENDE DER WELT
|
| Kapstadt, Tafelberg, Sun City, auf Tuchfühlung im offenen Geländewagen mit den Elefanten im Krüger Park.
|
|
SÜDAFRIKA, LAND AUS GOLD UND DIAMANTEN
|
| Kapstadt, Pilanesberg Naturreservat, Sun City, Johannesburg...eine faszinierende und pulsierende Stadt.
|
|
REGENBOGEN - LAND
|
| Kapstadt am Fusse des Tafelberges, im Pilanesberg Naturreservat auf der Pirsch nach wilden Tieren, Sun City, Durban.
|